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Beiträge von Amica

  • Umfrage zur visuellen Charakterisierung von Hunderassen 🐕

    • Amica
    • 30. Juli 2024 um 22:48
    Zitat von Kade1301

    Denkst du wirklich? Wenn ich einen Hund als Qualzucht eingestuft habe, kann ich doch logischerweise das Bild nur noch mit negativen Adjektiven belegen.

    Zu erkennen, dass etwas NICHT so ist, ist auch eine Erkenntnis und damit ein Mehrwert.

    Zitat von Kade1301

    Einer der Gründe, warum ich so gar keine Lust habe, bei der Umfrage mitzumachen. Weil ich beim besten Willen nicht sehe, was sie bringen soll oder kann.

    Sie "bringt" mindestens, dass die Studentin ihre Bachelorarbeit abschließen kann.:winking_face: Wie erfolgreich, das entscheidet dann der/die PrüferIn...

    Aber es wird ja zum Glück niemand zur Teilnahme gezwungen.

  • Umfrage zur visuellen Charakterisierung von Hunderassen 🐕

    • Amica
    • 30. Juli 2024 um 19:55

    Also ich persönlich mache immer gerne bei solchen Umfragen mit, weil ich mich noch an meine eigene Studi-Zeit erinnere und wie froh ich war über jeden, der die eigene Arbeit unterstützt hat (die man ja zwingend erbringen muss, um das Modul abschließen oder, wie in diesem Fall, den Abschluss machen zu können).:smiling_face:

    Ich wundere mich manchmal, wie hart in Foren teils über Umfragen geurteilt wird, die von Bachelor(!)-Studenten erstellt worden sind. Eine Bachelorarbeit ist oftmals der erste richtig selbstständige Versuch einer wissenschaftlichen Untersuchung; das erste Mal, dass man sich völlig selbstständig ein Thema und eine Fragestellung überlegt, eine Umfrage (oder andere Untersuchung) plant, durchführt und auswertet. Da kann man doch nicht erwarten, dass das perfekt wird... Außerdem finde ich persönlich es immer schwierig, den Erkenntniswert einer Umfrage zu beurteilen, wenn ich die dahinter stehende Fragestellung gar nicht kenne... die man natürlich hätte veröffentlichen können, aber vielleicht wurde das ja bewusst nicht gemacht, aus Gründen, die uns nur nicht klar sind, weil wir im Arbeitsprozess nicht drinstecken.

    Ich kann mir z. B. schon vorstellen, dass es einen Sinn hat, mehrere Fotos der gleichen Rasse zu zeigen. Einer der Möpse sah (in meinen Augen) so richtig leidend aus, ein anderer war zwar ebenso deformiert, stand aber aufrecht und aufmerksam da. Ändert die Momentaufnahme irgendetwas an der spontanen Einschätzung? Das kann doch eine legitime Frage sein. Genauso beim Schäferhund. Der, der mit abfallender Hüfte dasteht, wirkt vielleicht kränker als der rennende, dessen Hüfte aber vielleicht ebenso schlecht ist...


    iaraprr , da es in deiner Umfrage kein Anmerkungsfeld gab, schreibe ich hier einfach noch mal ein, zwei Gedanken, die mir gekommen sind, für den Fall, dass sie für die Auswertung irgendeinen Nutzen haben (wenn nicht, einfach ignorieren).

    Hier in Hundeforen treiben sich ja größtenteils Leute herum, die schon ganz ordentlich Hundeerfahrung haben und auch die Bereitschaft, sich intensiv mit Hundethemen auseinanderzusetzen. Die meisten der User hier werden sich also recht gut mit Qualzucht auskennen. Dadurch fällt es teilweise schwer, die Fragen zu beantworten, da den meisten wohl sehr bewusst ist, dass eine Einschätzung anhand eines Fotos oftmals schwierig ist, weil man ja nicht den ganzen Hund sieht bzw. keinen Kontext zum Hund sieht/kennt.

    Zudem gibt es beim Thema Qualzucht ja Abstufungen und Meinungsverschiedenheiten. Beispiel Merle: Mischerbige Merle-Hunde (als solchen habe ich den Hund in deiner Umfrage mal interpretiert; kann man aber anhand des Fotos letztlich nicht eindeutig sagen) haben ja ein leicht(!) erhöhtes Risiko für Blind- und Taubheit, Gleichgewichtsstörungen u. Ä., richtig gravierend wird es aber ja erst bei reinerbigen Tieren. Zählen mischerbige nun schon als Qualzucht oder nicht? Genauso beim Nackthund: Die Haarlosigkeit ist ein Semiletalfaktor; reinerbige und damit nicht lebensfähige Tiere dürften also zweifellos unter Qualzucht fallen (oder nicht? Weil sie sich ja nicht quälen, wenn sie schon im Mutterleib sterben?). Mischerbige können aber oftmals ein gesundes Leben führen. Qualzucht oder nicht?

    Ich denke, das ist eines der ganz großen Probleme dieses Themas: Wo liegt die Grenze, ab wann spricht man von "Qual"? Ab wann erleidet ein Tier durch seine Züchtung "Schmerzen, Leiden oder Schäden"? Da gehen die Meinungen bei Laien wie Experten auseinander und je mehr man sich mit dem Thema beschäftigt, desto komplizierter wird es.

    Keine Ahnung, ob dir das irgendwie hilft und ob es nur annähernd etwas mit deiner Fragestellung zu tun hat.:grinning_face_with_smiling_eyes: Aber ich dachte, ich lasse es einfach mal hier.


    Liebe Grüße

    Amica

  • Mittelspitz Rüde beißt

    • Amica
    • 27. Mai 2024 um 12:55
    Zitat von Natsuno

    Wenn wir Glück haben, schafft er 5.

    Das ist viel zu wenig und ich denke auch, dass das euer Kernproblem ist. Ihr müsst zusehen, dass er mehr schläft. Ich würde ihm nach dem Spaziergang etwas zu kauen geben und dich dann einfach selber gemütlich hinsetzen, Zeitung lesen und zur Ruhe kommen. Mit etwas Glück kaut er dann vor sich hin, der Kreislauf fährt runter und er kommt zur Ruhe und schläft.

    In eine Box würde ich ihn nicht sperren. Hundeboxen sind i. d. R. viel zu klein, um den Hund zuhause länger darin zu "parken"; daraus könnte dann ggf. auch ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz werden. Außerdem müsste man ihm das Ausharren in der Box erst antrainieren, damit er nicht im schlimmsten Fall eine Boxenphobie und/oder Trennungsangst entwickelt. Irgendeine Art von Separation kann aber schon sinnvoll sein; vielleicht kann man doch irgendeine Ecke mit Welpengittern abtrennen? Oder zumindest ein Kindergitter in eine Zimmertür, dass er euch nicht permanent überallhin folgen kann?

    Zitat von Natsuno

    Naja, ohne Leine ist etwas schwierig. Im Garten ist er ohne Leine (ist ein sehr großer Garten) außerhalb ist es schwierig, da er nicht auf seinen Rückruf hört und wir in der Stadt wohnen.

    Dann würde ich mit einer Schleppleine arbeiten (gibts in allen möglichen Längen von 5 bis 20 m. Such dir etwas aus, was du gut händeln kannst). So hat er einen größeren Aktionsradius als an einer normalen Leine. Aber Achtung, die Schleppleine darf nur am Geschirr fixiert werden, nicht am Halsband! Und spielen mit anderen Hunden sollte an der Schlepp aus Sicherheitsgründen auch nicht stattfinden.

    Zitat von Natsuno

    Da ist es auch etwas „verwirrend“ mir sagte man, dass man sein eigenes Tempo verfolgen soll und andere wiederum sagen, dass man den Welpen schnuppern lassen soll etc. und ein Spaziergang mal eben 30min und 100meter gehen kann.

    Dieses "Halte dein Tempo" kenne ich aus der Schiene, dass man "dominant" auftreten und dem Hund zeigen solle "wer der Boss ist". Zu diesem Ansatz gehört häufig die Denkweise: "Du gehst deinen Weg und wenn der Hund nicht auf dich achtet, bist du halt weg." Es ist also eine Erziehungsphilosophie, die tendenziell eher auf Angst und Druck basiert. Das ist inzwischen eine veraltete Denkweise in der Hundeerziehung. Du gehst nicht primär für dich spazieren, sondern für deinen Hund, also soll er auch etwas davon haben. Ich würde bei einem Welpen schon recht langsam schlendern (oder auch mal rumstehen) und ihn erkunden lassen. Wichtig ist, dass WENN du dich entscheidest weiterzugehen, du das DANN auch durchsetzt. Du könntest also z. B. mal ein, zwei Minuten herumstehen und ihn schnüffeln lassen, dann sagst du freundlich "Weiter" und setzt dich langsam in Bewegung. Kommt dein Welpe mit, freust du dich, lobst ihn und gibst ihm vielleicht sogar ein Leckerchen. Kommt er nicht mit, gehst du langsam weiter, bis sich die Leine allmählich strafft. Kommt er immer noch nicht, gehst du immer noch langsam in kleinen Schritten weiter. (Es soll langsam immer mehr Zug auf die Leine kommen, aber auf keinen Fall sollte an der Leine geruckt werden.) Irgendwann wird es für den Hund so unangenehm, dass er sich in Bewegung setzt, und dann ist wieder Freude und Lob angesagt (aber nicht unbedingt ein Leckerchen, weil du ihm ja "helfen" musstest). So kannst du das Erkunden-Lassen und das Führen (im Sinne von "Im Zweifel entscheide ich, wann wir weiter- oder wo wir entlanggehen) unter einen Hut bringen.

    Zitat von Natsuno

    Wie beschäftigt ihr euren Welpen zuhause?

    Das kommt ganz auf den Welpen an. Es kann durchaus ein Lieblingsspiel geben, dass ihm nie langweilig wird, also ist es prinzipiell nicht schlimm, immer wieder dasselbe zu spielen.

    Raufen ohne Gegenstand würde ich mit einem Welpen, der ohnehin ein Beißproblem hat, nicht machen. Damit provozierst du ja, dass er Fehler (im Sinne von Beißen) macht. Dann lieber mit dem Tau spielen. Außerdem würde ich darauf achten, dass er beim Spielen nicht zu häufig zu stark aufdreht. Also im Zweifel eher ruhig spielen, auch selber ruhig und leise bleiben, anstatt den Hund durch hohe Stimmlage und hektische Bewegungen zu "pushen". Schnüffelspiele (z. B. der Schnüffelteppich) sind sehr gut geeignet. Du kannst auch einfach mal Leckerchen in der Wohnung verstecken und ihn suchen lassen.

    Wichtig ist bei jedem Spiel, dass er sich an Regeln hält. Also z. B. das Tau abgibt, wenn du das sagst - und eben nicht beißt. Wenn er beißt, wird das Spiel sofort(!) kommentarlos beendet.

  • Mittelspitz Rüde beißt

    • Amica
    • 27. Mai 2024 um 07:47

    Keine Sorge, das Problem haben ganz viele Welpenbesitzer. So schlimm es sich jetzt anfühlt, so schnell lässt es bei den meisten Welpen auch wieder nach, wenn man ein paar Dinge beachtet.

    Ist dein Hund beim Spazierengehen an der Leine und ihr geht dein Tempo, oder darf er frei laufen und ihr geht sein Tempo?

    Ich würde wohl wenigstens einmal am Tag etwas länger als 15 Minuten gehen, aber dafür mit möglichst viel Freilauf und nach dem Tempo deines Hundes. Das kann auch mal heißen, 10 Min. irgendwo rumzustehen, wenn der Welpe dort herumschnüffeln möchte.

    Habe ich das richtig verstanden, dass ihr ein Haushalt mit Kindern seid? In Familien kommt die Ruhe beim Welpen oft zu kurz. Es ist oft viel Gewusel und Herumgerenne, der Welpe hat das Gefühl, überall dabei sein zu wollen, die Kinder fordern ihn zum Spielen auf oder wollen ihn knuddeln... Da ist es besonders wichtig, den Hund ausreichend zur Ruhe zu bringen, z.B. indem sich ein Erwachsener nach dem Spazierengehen mit dem Welpen in ein Zimmer zurückzieht und dort nichts passiert außer Ruhe, sodass der Welpe auch tagsüber mal richtig schlafen kann. Evtl. kann man nach dem Spaziergang erst mal einen Kauartikel oder gefüllten Kong geben - Kauen beruhigt! Man kann den Hund auch innerhalb eines Raumes separieren. Damit meine ich keine Box, aber eine mit Kindergittern o.Ä. abgetrennte Zimmerecke mit Körbchen, Wassernapf, Kauartikel, die für die Kinder tabu ist und wo der Welpe seine Ruhezone hat. (Natürlich muss man den Welpen erst mal daran gewöhnen, dort zu bleiben. Auch dabei hilft ein Kauartikel, und natürlich zuerst immer nur für kurze Zeit dort "einsperren".)

    Auch die Erziehung der Kinder ist wichtig, v.a.: schlafende oder dösende Hunde werden nicht gestört!

  • 4,5 Monate alter Cockapoo Rüde zu vergeben

    • Amica
    • 18. Mai 2024 um 09:56
    Zitat von StarskySmilla

    Ich lese das so oft .und versteh nicht was sich in acht Wochen so dermaßen verändern kann ,das das Tier wieder weg muss ... LG

    Ich könnte mir da schon was vorstellen: Ein plötzlicher schwerer Unfall z.B. oder Krankheiten wie ein Schlaganfall o.Ä., durch die man von einem Tag auf den anderen dem Hund nicht mehr gerecht werden kann. Es kann ja immer was richtig Doofes passieren...

    Dass der Züchter den Hund nicht zurücknimmt, finde ich aber auch fragwürdig und dass es im Kaufvertrag explizit ausgeschlossen wird, klingt echt unseriös...

    Ist ja ein richtig süßer Knopf, der Bobik.:smiling_face_with_heart_eyes: Aber leider habe ich im Moment absolut keine Kapazitäten für einen zweiten Hund. Ich drücke aber die Daumen, dass ihr eine gute Lösung findet!

    Viele Grüße

    Amica

  • Gute Reise Blake

    • Amica
    • 12. März 2024 um 17:18

    Es tut mir so leid, Silvia...:loudly_crying_face:

    Ich weine mit dir.


    Für Blake, den kleinen Herzensbrecher :kerze2:

  • Meine Mädels

    • Amica
    • 8. Februar 2024 um 05:53
    Zitat von Easy

    Danke Martina!

    Das ist so merkwürdig, heute beim Spaziergang hab ich sie rennen lassen, und sie ist über die Wiese geflitzt wie ne Bekloppte und hat mich beim Rückruf zielsicher gefunden, und hier im Haus stolpert sie die Treppe runter weil sie die Abstände offensichtlich nicht abschätzen kann und ist gerade eben mit der Schnauze an der Sofaecke hängengeblieben… 😥

    Vielleicht liegt es am Licht? Draußen ist es ja selbst bei wolkigem Wetter bedeutend heller als in geschlossenen Räumen (sofern man keine Festbeleuchtung entzündet:winking_face:). Das in Verbindung mit der Enge geschlossener Räume, durch die Abstände deutlich präziser eingeschätzt werden müssen, könnte es vielleicht erklären.

    Ich drücke auf jeden Fall die Daumen! :four_leaf_clover:

  • Unser Hund hat meinen Vater angefallen / Problem

    • Amica
    • 21. Dezember 2023 um 17:43

    Hallo tahrabe ,

    erst mal möchte ich dir sagen, wie leid es mir tut, was ihr gerade durchmachen müsst. Ich kann das nachempfinden, denn letztes Jahr um diese Zeit war ich in einer ganz ähnlichen Situation: Mein Hund hatte meinen Mann gebissen und rastete seitdem gegenüber verschiedensten Familienmitgliedern unberechenbar aus. Alle hatten Angst vor ihm und ich war die einzige, die noch mit ihm umging - und auch das nur, weil irgendjemand es tun musste. Ich kann mich noch sehr gut an diese unfassbar hoffnungslose, verzweifelte und unendlich traurige Zeit erinnern.


    Zum Thema Rasse: Ich bin absolut keine Expertin für Herdenschutzhunde, aber wenn ich mir die Google-Bilder von Bucovinas im Vergleich zu dem Foto deines Hundes ansehe, empfinde ich dessen Gesichtszüge nicht sooo eindeutig Bucovina-typisch. Klar, es kann schon sein, dass er Herdenschutzhund-Anteil hat (gerade wenn es sich um einen Mix handelt, ist die Optik ja nicht immer so eindeutig), aber für mich persönlich wäre das (diesem einen Foto nach zu urteilen) nicht unbedingt gesichert. Die Problematik kann also, muss aber nicht an der Genetik bzw. Rasse liegen...


    Zum Thema Gesundheit: Ich würde mich der Frage anschließen, ob bzw. was bereits tierärztlich abgeklärt worden ist. Bei meinem Hund (der übrigens auch auf Gehirntumor untersucht wurde) erklärten sich die unberechenbaren Aggressionsausbrüche am Ende durch zwei gesundheitliche Baustellen: Zum einen durch zwei gebrochene Zahnwurzeln, die von außen nicht erkennbar waren, die aber immer wieder plötzliche, starke "Schmerzspitzen" verursacht haben dürften, zum anderen aus einer Schilddrüsenunterfunktion. Letztere blieb leider über Wochen undiagnostiziert, weil der "normale Haustierarzt" i. d. R. leider für Schilddrüsenproblematiken nicht wirklich fachkundig ist. Erst eine Tierärztin mit Schwerpunkt Verhaltenstherapie konnte mittels eines kompletten Schilddrüsenprofils (ich glaube, das waren insgesamt acht Blutwerte) eine Diagnose stellen.

    Seit die Zähne meines Hundes saniert sind, er eine passende Dosis Schilddrüsenhormone verabreicht bekommt und wir bei einem Tierverhaltenstherapeuten im Training sind, verhält er sich weitgehend wieder so wie früher. Ein paar "Verhaltensspuren" sind nach wie vor erkennbar und wir müssen seine Schilddrüsenwerte immer gut im Blick behalten, denn seine Erkrankung verläuft schubweise und kann immer wieder zu abfallenden Hormonspiegeln und damit zu Rückfällen führen. Aber man kann wieder mit ihm umgehen und das traurige Thema Euthanasie ist (zumindest, solange seine gesundheitliche Situation stabil bleibt) vom Tisch.

    Ich weiß nicht, ob ihr den möglicherweise ziemlich langen und steinigen diagnostischen Weg gehen wollt und könnt - auch bei uns stand es auf Messers Schneide und ich kann gut verstehen, wenn sich jemand gegen diese Strapazen entscheidet. Aber ich wollte es zumindest mal in den Raum gestellt haben, dass es auch behandelbare medizinische Probleme gibt, die solche Verhaltensstörungen hervorrufen können.

    Viele Grüße und alles Gute für euch

    Amica


    PS: Die Verhaltenstierärztin, die uns betreut, macht auch Ferndiagnostik per Telefon bzw. Mail (die Blutwerte lässt man dann vom Haustierarzt untersuchen und schickt sie ihr zu). Falls du Interesse an den Kontaktdaten haben solltest, lasse ich dir diese gerne zukommen.

  • Motilitätsprobleme - wenn der Magen nicht mehr weitertransportiert

    • Amica
    • 4. August 2023 um 20:34

    Ich drücke dich auch, Ilona, und bin ich Gedanken bei euch. :trost:

    Es ist manchmal einfach furchtbar... :loudly_crying_face:

  • Marla

    • Amica
    • 12. Juli 2023 um 09:45

    Ich drück dich, Kati88 :trost:

    Ich bin sicher, Marla geht es da, wo sie jetzt ist, sehr gut. Und sie freut sich, dass du nun einem neuen Vierbeiner ein liebevolles Zuhause schenkst. :red_heart:

  • Baghira

    • Amica
    • 25. Juni 2023 um 16:29

    Liebe Ramona,

    ich kann es nicht fassen, jetzt doch so schnell... :loudly_crying_face:

    Es tut mir so unendlich leid und ich weine mit dir um deinen unglaublichen Verlust. Aus jedem Wort, das du je über Baghira geschrieben hast, spricht deine unermessliche Liebe. Ich bin sicher, die hat sie in jeder Sekunde ihres Lebens gespürt, vom Moment ihrer Geburt bis zum Moment ihres Sterbens. Du wirst sie immer im Herzen tragen und sie dich in ihrem.

    Ich drücke dich ganz, ganz fest und schicke dir all meine Kraft. :red_heart:

  • GEORGIE

    • Amica
    • 24. Juni 2023 um 11:36

    Oh verdammt, Martina, das tut mir leid! :anxious_face_with_sweat:

    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es nur ein Hämatom ist. :four_leaf_clover: :four_leaf_clover: :four_leaf_clover: Und natürlich, dass ihr die Dickdarmentzündung schnell in den Griff bekommt.

    Alles Gute für Georgie! :red_heart:

  • Tierheim Hunde....

    • Amica
    • 20. Mai 2023 um 12:30

    Herzlichen Glückwunsch, Martina! :smiling_face_with_smiling_eyes:

    Ich freue mich sehr für dich, Georgie und vor allem die süße Maggie! :freu:

  • Leo 2006- 05.04.2023

    • Amica
    • 5. April 2023 um 20:55

    Liebe Alina,

    es tut mir so leid, dass ihr Leo jetzt doch so plötzlich und unerwartet gehen lassen musstet. Natürlich rechnet man in seinem Alter immer irgendwie damit, und doch ist es ein Schock, wenn es dann so plötzlich so weit ist. Und unfassbar weh tut es ohnehin immer...

    Ich bewundere dich für deinen Mut, einem Hund in so hohem Alter noch ein Zuhause zu geben, für deine Geduld mit dem "garstigen alten Mann" und seinen Marotten und für die Fürsorge, die du Leo bis zu seinem letzten Atemzug gegeben hast. Ich bin mir ganz sicher, er ist dir unheimlich dankbar für den wunderbaren Lebensabend, den du ihm geschenkt hast.

    Ich wünsche dir ganz viel Kraft für die kommende Zeit und drücke dich in Gedanken ganz fest. :red_heart:


    Für Leo :kerze2:

  • "Mein Hund ist alt."

    • Amica
    • 5. April 2023 um 10:23

    Och Mensch, Alina, das tut mir sehr leid. :anxious_face_with_sweat:

    Ich denke an euch. :red_heart: :four_leaf_clover:

  • WANDA

    • Amica
    • 25. März 2023 um 12:21

    Liebe Martina,

    es tut mir so, so leid, lesen zu müssen, dass die liebe kleine Wanda gegangen ist. :loudly_crying_face: Wie wohl alle hier kann ich gut nachempfinden, wie weh es dir tun muss.

    Ich drücke dich in Gedanken und sende Wanda ganz, ganz liebe Wünsche über die Regenbogenbrücke. :four_leaf_clover: Ich bin sicher, ihr geht es gut dort, wo sie jetzt ist, und sie wacht über dich und Georgie.

    Alles Liebe

    Amica

  • Sammelthread für interessante Hundedokus

    • Amica
    • 26. August 2022 um 15:17

    Ehrlich gesagt verstehe ich die Diskussion hier nicht so ganz. Alle User, die sich hier zu Wort gemeldet haben - mich eingeschlossen - haben doch Bananenhamster Recht damit gegeben, dass Zurechtweisungen in der Hundeerziehung nicht grundsätzlich verteufelt werden sollten. Lesko und ich haben nur betont, dass der Umgang mit den Bedürfnissen des Hundes eben nicht ausschließlich aus Verboten bestehen sollte, sondern der Hund die Möglichkeit haben muss, seine angeborenen Neigungen im kontrollieren Rahmen auszuleben. Niemand hat behauptet, dass ein Hund, dem Jagdersatzbeschäftigungen angeboten werden, keinerlei Interesse mehr am "echten" Jagen zeigen wird. Aber ich halte Jagdersatzbeschäftigungen (neben Impulskontrolle am echten Jagdobjekt und ja, auch Jagdverboten) durchaus für einen wichtigen Baustein im Antijagdtraining. Weil es aus meiner Sicht unfair wäre, sie wegzulassen und dem Hund seine angeborene Neigung ersatzlos zu verbieten.

  • Sammelthread für interessante Hundedokus

    • Amica
    • 25. August 2022 um 08:32

    Danke, Lesko. :thumbs_up:

    Genau das meinte ich. Deshalb schrieb ich:

    Zitat von Amica

    dann reicht es nicht, ihm das zu verbieten; ich muss an den Ursachen dieser Verhaltensweisen arbeiten bzw. die dahinterstehenden Bedürfnisse anderweitig befriedigen.

    :winking_face:

  • Sammelthread für interessante Hundedokus

    • Amica
    • 24. August 2022 um 20:55

    Vorab, ich kenne die betreffende Folge des Podcasts nicht. Ich hab in diesen Podcast zwar schon mal reingehört, bin aber mangels regelmäßiger Gelegenheiten im Alltag eher nicht so der Podcast-Hörer.

    Zitat von Bananenhamster

    Nie kann es sein das der Hund einfach mal rotzfrech sind und eine deutliche Grenze, ein deutliches "Nein" hören müssen.

    Das man dem Hund nie sagen/zeigen darf dass er wohl grade den Ar*** offen hat und sich jetzt gefälligst benehmen soll.

    Ich kann mir vorstellen, dass diese Haltung in erster Linie dazu dienen soll, die Hörer dafür zu sensibilisieren, dass Hunde Verhaltensweisen aus bestimmten Gründen zeigen und es nicht reicht, ihnen bestimmtes Verhalten einfach zu verbieten.

    Aus diesem Grund bin ich z. B. immer etwas zwiegespalten, wenn wir in der HuSchu Hundeanfängern das Abbruchsignal beibringen. Natürlich ist ein ordentlich auftrainiertes Abbruchsignal nichts Schlimmes, im Gegenteil. Aber ich habe bei relativ vielen Hundehaltern den Eindruck, dass sie dazu neigen, das Abbruchsignal bei allen möglichen Verhaltensweisen anwenden wollen, die ihnen an ihrem Hund nicht passen. Hund haut ab zum Jagen - Abbruch. Hund bellt (warum auch immer) - Abbruch. Hund nimmt etwas vom Boden auf - Abbruch. Hund pöbelt Artgenossen an - Abbruch. Das Abbruchsignal, und genauso Zurechtweisungen wie ein deutliches "Nein", sich dem Hund in den Weg stellen usw., ist eine einfache Methode, unerwünschtes Verhalten "abzustellen". Das Problem, das ich daran sehe, ist, dass zumindest unerfahrene Hundehalter dabei schnell vergessen, dass das Verhalten des Hundes Ursachen hat, dass zumeist Bedürfnisse dahinterstehen, die befriedigt werden sollten. Wenn mein Hund aus Unsicherheit Artgenossen anpöbelt nach dem Motto "Angriff ist die beste Verteidigung" oder wenn er zum Jagen abhaut, dann reicht es nicht, ihm das zu verbieten; ich muss an den Ursachen dieser Verhaltensweisen arbeiten bzw. die dahinterstehenden Bedürfnisse anderweitig befriedigen.

    Ohne die Folge (wie gesagt) zu kennen, kann ich mir vorstellen, dass es Frau Bucher eben darum geht: Zu hinterfragen, warum der Hund ein bestimmtes Verhalten zeigt, und erst einmal zu versuchen, die Ursachen für das Verhalten abzustellen, denn das ist ja der dem Hund gegenüber fairere Weg.

    Grundsätzlich bin ich wie du der Meinung, dass zumindest manche Hunde durchaus auch einfach mal rotzfrech sind und ein knackiges "Schluss jetzt!" hier und da mal vertragen können. Aber dafür muss man eben in der Lage sein zu erkennen, wann der Hund wirklich einfach frech ist und wann etwas "Tieferes" dahintersteckt und der Hund eigentlich unsere Hilfe braucht. Ob Anne Bucher wirklich komplett gegen Zurechtweisungen ist, kann ich nicht beurteilen. Ich könnte mir vorstellen, dass sie das Thema Verhaltenskorrektur für den nur mittelmäßig erfahrenen Hundehalter ein Stück weit vereinfacht, indem sie es auf den Aspekt reduziert, der ihr am wichtigsten ist (und der, ehrlich gesagt, auch mir am wichtigsten wäre). Aber ich weiß es natürlich nicht. Wenn sie Zurechtweisungen wirklich so kategorisch ablehnen sollte, wie es dir erscheint, dann wäre ich auch nicht mit ihr einer Meinung.

  • Ich bin stolz auf meinen Hund, weil ...

    • Amica
    • 5. August 2022 um 16:37

    Ich bin heute stolz auf etwas, das Menschen, die Rico nicht kennen, vielleicht nicht nachvollziehen können: Mein kleiner Ich-explodiere-von-einer-Sekunde-zur-anderen-Hund hat heute einem freilaufenden Tut-Nix ganz ausdauernd und astrein sauber gedroht! :freu:

    Wir gingen einen Waldweg entlang auf eine T-Kreuzung zu, als ich sah, dass von links eine Radfahrerin mit großem freilaufendem Hund kommt. Also blieb ich mit Rico erst mal in ca. 20m Entfernung von der Kreuzung stehen - aber natürlich bog der Hund zu uns ein. :face_with_rolling_eyes: Wir also Rückwärtsgang, der andere kam aber hinterher, ohne auf die Rufe seines Frauchens zu achten. Wobei ich sagen muss, dass er zwar unerzogen war, aber sehr sauber kommunizierte: Näherte sich ein Stück, blieb wieder stehen. Wandte kurz den Blick ab, schaute dann wieder hin. Schnüffelte kurz, schloss dann wieder etwas weiter zu uns auf. Körpersprachlich zwar sehr selbstbewusst bis imponierend, aber dabei höflich.

    Als ich merkte, dass Flucht sowie Einwirkung auf die Halterin gleichermaßen zwecklos waren, entschloss ich mich, einfach stehen zu bleiben und der Dinge zu harren, die da kämen. Und siehe da: Rico zeigte eine astreine Eskalationsleiter! Erst steif werden und fixieren. Tut-Nix nähert sich trotzdem langsam bis auf einen/zwei Meter. Also Lefzen kräuseln und Zähne zeigen. Tut-Nix bleibt stehen, entfernt sich jedoch nicht. Also weiter Zähne zeigen. Tut-Nix steht da wie festgewachsen, wendet nur zwischendurch mal kurz den Blick ab. Also knurren. Und... Tut-Nix dreht ab! :freu: Mein Männlein hat einen Fremdhund vertrieben, ohne völlig auszurasten und überzureagieren! :thumbs_up: :thumbs_up: :thumbs_up: Ich könnte platzen vor Stolz! Die ganze Situation dauerte (Versuch einer realistischen Schätzung; in dem Moment kommt es einem ja immer eeewig vor) bestimmt ein bis zwei Minuten, während derer er sich zusammenriss - und am Ende derer er Erfolg damit hatte!

    Spoiler anzeigen

    Das Gespräch mit der Halterin lief übrigens (etwas eingeschränkt durch die weite Entfernung) etwa so ab:

    Sie (während ihr Hund sich uns nähert): Der tut nix!

    Ich: Das gibt trotzdem Ärger, meiner will keinen Besuch!

    Sie: Wollen SIE nicht oder will IHR HUND nicht?

    Ich: Mein Hund nicht.

    Sie: Na, dann wird er das schon sagen!

    Ich (innerlich kochend, denn diesen dämlichen Spruch können Leute mit deutlich größerem Hund immer sooo wunderbar lässig raushauen :pouting_face:): Oh ja, das wird er ganz sicher... :smiling_face_with_horns:

    Hinterher, als ich selbst die T-Kreuzung erreichte und sie schon 50 Meter weiter war, sah ich aber, wie sie ihren Hund anleinte. YES!! SIEG!!! :boxing:

    ... Aber das lasse ich hier im Spoiler, denn eigentlich will ich mich nicht über die Trulla ärgern, sondern stolz auf mein Männlein sein. :star_struck:

    Stolze Grüße

    Amica

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